EBU NEWSLETTER Nr 61
März - April 2008

Herausgegeben vom EBU-Büro


Mit finanzieller Unterstützung der
GD Beschäftigung, soziale Angelegenheiten und Chancengleichheit der Europäischen Kommission

 

Inhalt:

Mitteilung des Herausgebers

Auf Wiedersehen Caroline, willkommen Sarah !

Die Europäische Kommission unterstützt auch 2008 die Arbeit der EBU

Diskriminierung und Behindertenrichtlinie

Novellierung des Telekommunikationspakets

Ermäßigter Mehrwehrsteuersatz bei Hörbüchern

Glühbirnen werden schrittweise aus dem Verkehr gezogen

EBU-Kommissionen und Lenkungsgruppen

EBU-Lenkungsgruppe „Senioren“

EBU-Kommission für Rechte

Neues aus den Ländern

Neuer ISO-Standard für Kreditkarten

Veröffentlichungen

SPEZIAL : Internationaler Frauentag

Veranstaltungskalender

[Die in diesem Newsletter vertretenen Meinungen sind die der Autoren und entsprechen nicht zwingend den Ansichten der EBU.]





Mitteilung des Herausgebers

Willkommen zum EBU Newsletter Nr. 61.

Wie Sie Carolines Abschiedsbrief entnehmen können, verläßt sie die EBU, um neue und entlegene Horizonte zu erkunden. Ich bin mir sicher, Sie werden sich alle unserem herzlichen Dank für Carolines Engagement und ihren Einsatz für die EBU anschließen. Sarah Ghlamallah wird jetzt ihren Platz einnehmen; wir wünschen ihr in ihrer neuen Position schon jetzt viel Erfolg.

Die EBU ist weiterhin dabei, die Interessen blinder und sehbehinderter Menschen auf EU-Ebene tatkräftig fördern. In dieser Ausgabe erfahren Sie, was wir alles unternommen haben, um den Zugang zu Information und Kommunikation, zu Hörbüchern und zu einer ausreichenden Beleuchtung zu verbessern. Wir hoffen, dass es uns möglich sein wird, hier zu konkreten Ergebnissen zu kommen, dank der finanziellen Mittel, die die EU-Kommission im Rahmen des PROGRESS-Programms bereitstellt.

Der Leser wird ferner über Aktivitäten lesen, die von den EBU-Kommissionen und Lenkungsgruppen in der gegenwärtigen Arbeitsperiode 2008-2011 geplant sind. Interessante Initiativen ergreift derzeit die Lenkungsgruppe für ältere Menschen. Auch die EBU-Kommission für Rechte hat einen Aktionsplan entwickelt, der für eine effektive Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte behinderter Menschen hilfreich sein dürfte.

Unser EBU-SPEZIAL ist diesmal ganz dem „Internationalen Frauentag 2008“ gewidmet. Es enthält hierzu eine Reihe Hintergrundinformationen und berichtet, wie dieser Tag in einigen EBU-Ländern gefeiert wurde.
 

Bitte senden Sie Ihre Meinungen zu Inhalt und Gestaltung des “EBU Newsletter“ an folgende Anschrift: ebuoffice@euroblind.org


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Auf Wiedersehen Caroline, willkommen Sarah !

 

Als ich meine Arbeit als Information Officer bei der EBU antrat, wußte ich, dass dies eine ganz besondere Erfahrung werden würde, doch ich konnte mir nicht vorstellen inwiefern. Nie zuvor hatte ich in einem solchen Bereich gearbeitet. Dank Mokranes kluger und geduldiger Einführung in jede einzelnen neuen Aufgabenbereich haben wir uns zu einem guten Team für die verschiedenen Angelegenheiten des EBU-Büros entwickelt (Kampagne 1million4 disablity, Pressemitteilungen, Vorbereitung der Generalversammlung, Newsletter, Internetseite usw.).

Für mich war die Arbeit sehr bereichernd. Ich habe von Ihnen allen persönlich und beruflich viel gelernt, und hoffe, dass ich zum guten Funktionieren der EBU nach besten Kräften beitragen konnte.

Aus diesen Gründen tut es mir wirklich sehr leid, Ihnen mitteilen zu müssen, dass ich Paris und deshalb auch die EBU Anfang Mai verlassen werde. Der Grund hierfür ist, dass ich für drei Monate nach Japan gehen werde, um ein Heilverfahren bei einem echten Meister zu lernen, von dem ich nicht geglaubt hatte, ihm jemals in meinem Leben zu begegnen. Es tut mir auch leid, wenn ich jetzt Ärger bereite. Als ich meine Arbeit hier antrat, dachte ich, dass das Studium hinter mir läge. Doch dann traf ich diesen Meister und ich konnte die Gelegenheit, bei ihm studieren und lernen zu können, nicht ungenutzt verstreichen lassen. Hoffentlich dauert es nicht lange, bis das Büro eine glückliche Nachfolgerin findet.

Bitte glauben Sie mir, wenn es einen Weg gegegen hätte, gemeinsam mit der EBU von einem anderen Land aus weiter zu arbeiten, so hätte ich keine Minute gezögert.

Vielen Dank an dieser Stelle an Mokrane, mit dem mir die gemeinsame Arbeit immer großen Spaß gemacht hat, aber auch an Sie alle bei der EBU. Sie haben mir stets das Gefühl gegeben willkommen zu sein, so als hätte ich einer großen Familie angehört. Ich hoffe deshalb, ich kränke niemanden durch mein Weggehen; die Arbeit der EBU werde ich aus der Ferne stets weiter verfolgen.

Caroline Fakhrkhr



Ich heiße Sarah Ghlamallah und trete im Mai 2008 eine Teilzeitstelle als Information Officer im Büro der Europäischen Blindenunion an. Ursprünglich stamme ich aus Paris. Meine Neugier veranlassten mich jedoch gleich nach dem Abitur die Welt zu erkunden. So verbrachte ich einige Jahre im Ausland, bevor ich in meine Heimatstadt zurückkehrte, wo ich jetzt wieder lebe. Ich habe zunächst Australien, Südostasien und Afrika intensiv bereist. Im Anschluss daran habe ich Sozialanthropologie in London, England, studiert. Meine bisherigen Berufserfahrungen habe ich in verschiedenen Bereichen erworben, angefangen von einer Arbeit als Übersetzerin bis hin zur Kartografie und zum Eventmanagement. Studium und persönliche Erfahrungen haben mich dabei zu einer für Menschen und unterschiedliche Kulturen sensiblen Person gemacht. Ich habe ein großes Interesse an sozialen Themen und es freut mich, jetzt im gemeinnützigen Bereich arbeiten zu können.

Von der Richtigkeit der soziale Inklusion bin ich fest überzeugt. Ich freue mich schon jetzt darauf, mehr über die speziellen Probleme zu erfahren, denen sich blinde und sehbehinderte Menschen in ganz Europa gegenübersehen. Meine Begeisterung und Kompetenz stelle ich gerne in den Dienst der EBU. Ich bin mir sicher, dass mir meine neue Position sehr gefallen wird, schon weil die Teilzeitarbeit es mir ermöglichen wird, mich auch weiterhin sozial zu betätigen. So engagiere ich mich zur Zeit im ehrenamtlichen Bereich sowie in einigen kleineren Projekten wie kreatives Schreiben und Erstellen einer kulturellen Website.

 
Ich bin sehr glücklich, diese spannende Reise anzutreten und freue mich schon auf die baldige gemeinsame Arbeit mit Ihnen.

Sarah Ghlamallahllah

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Europäische Kommission unterstützt auch 2008 die Arbeit der EBU


Mit finanzieller Unterstützung der Europäischen Kommission im Rahmen des Gemeinschaftsprogramms für Beschäftigung und soziale Solidarität (PROGRESS) wird die EBU im Jahre 2008 folgende Aktivitäten durchführen:

  Bildung einer Expertengruppe für Beschäftigung. Schwerpunkt der Arbeit der Gruppe wird die Beobachtung der Entwicklung der Beschäftigungsverhältnisse blinder und sehbehinderter Menschen am offenen Arbeitsmarkt und im unterstützten Bereich sein. Explorative Arbeitsbesuche in drei Ländern der Europäischen Union - in Deutschland, Rumänien und Schweden – sind in Aussicht genommen, um Informationen zu sammeln, die analysiert und in einem Bericht zusammengefasst werden, der bis Ende 2008 vorgelegt werden soll.

  Einsetzen einer Expertengruppe Bildung. Die Gruppe wird einen Fragebogen über Bildung und berufliche Bildung bei blinden und sehbehinderten Frauen in der Europäischen Union erarbeiten. Die Ergebnisse werden bis Ende des Jahres analysiert und veröffentlicht werden. Der Schlussbericht wird Empfehlungen beinhalten, die den EBU-Mitgliedsländer helfen sollen, ihre gegenwärtige Situation zu verbessern.

  Bildung einer Expertengruppe für Technologie. Die Gruppe wird eine Untersuchung über die barrierefreie Gestaltung und Sicherheit bei Haushaltsgeräten duchführen. Empfehlungen für einen besseren und sicheren Zugang sind als Teil eines Schlussberichts bis zum Ende dieses Jahres zu veröffentlichen.


  Bildung einer Expertengruppe zur UN-Konvention Rechte behinderter Menschen. Als Teil der EBU-Strategie, die Umsetzung der Konvention in den Mitgliedsländern innerhalb und außerhalb der EU effektiv zu begleiten, wird sich die Gruppe um den Aufbau einer legislativen Datenbank kümmern und diesen unterstützen. Es ist vorgesehen, Empfehlungen auszuarbeiten, wie sich die aus den verschiedenen Ländern stammenden Informationen barrierefrei gestalten und nutzbar machen lassen. Die Aktivitäten der Expertengruppe werden in den kommenden Jahren fortgesetzt. Ein erster Bericht wird bis Ende 2008 erstellt werden.


  Konzeptualisierung und Aufbau einer Datenbank zur Umsetzung der Artikel der Konvention, die für blinde und sehbehinderte Menschen in allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union besonders wichtig sind. hat. Diese Arbeit wird in den kommenden zwei Jahren fortgeführt.


  Capacity Building: Veranstaltung eines Schulungsseminars für blinde und sehbehinderte Frauen in zwei EBU-Mitgliedstaaten im westlichen Balkan, die in den Stabilisierungs- und Assoziierungsprozess einbezogen sind (Serbien und ein weiteres noch zu benennendes Land).

  Veranstaltung eines Seminars in Tallinn, Estland (voraussichtlich im Oktober) zum Thema, wie sich die Mitwirkung von Frauen in den leitenden Gremien der Blinden- und Sehbehindertenverbände verbessern lässt und wie man geeignete Schulungsmaßnahmen entwickeln kann. (Eine Sitzung der EBU-Verbindungskommission wird vor dem Seminar stattfinden).

  Bildung einer Lenkungsgruppe und eines Finanzkomitees

  Für die Übersetzung des EBU-Newsletter ins Französische, Deutsche und Spanische stehen finanzielle Mittel bereit.

  Eine kleine ad hoc-Arbeitsgruppe wird untersuchen, wie sich die externe Kommunikation der EBU verbessern lässt, und wird geeignete Lösungsvorschläge unterbreiten.

Weitere Informationen erteilt Rodolfo Cattani, inter@uiciechi.it  oder Yvonne Toros, ebu.projects@wanadoo.fr 
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Diskriminierung und Behindertenrichtlinie


Diskriminierung und Behindertenrichtlinie

Nachstehend eine Pressemitteilung der EBU vom 25. April bezüglich des jüngsten EU –Vorschlags eines Antidiskriminierungesetzes wegen Behinderung.

Die EBU begrüßt Kommissar Spidlas Erklärung vom 2. April im Ausschuss des Europäischen Parlaments für Beschäftigung und Soziale Angelegenheiten, wonach die Europäische Kommission eine Nichtdiskriminierungsrichtlinie wegen Behinderung vorschlagen wird.

Die EBU hat die Kampagne des Europäischen Behindertenforums (EDF) für die Schaffung einer entsprechenden Gesetzgebung nachdrücklich unterstützt, insbesondere im Rahmen der sogenannten “1million4disability“-Kampagne“ (“Eine Millionen Jastimmen für Behinderung”). Die EBU wird auch weiterhin solange Druck auf das Kollegium der Kommission, das Europäische Parlament und den Ministerrat ausüben, bis das Gesetz in Kraft tritt.

Gleichzeitig ist es wesentlich, dass in einer entsprechenden Gesetzgebung die Thematik mehrfacher Diskriminierungen angemessen behandelt wird, von der alle behinderten Menschen betroffen sein können - ungeachtet ihres Alters, Geschlechts, ihrer Religion oder ihrer Weltanschaung, ihrer ethnischen Herkunft oder sexuellen Ausrichtung. Die EBU ruft deshalb alle EU-Institutionen auf, die Debatte um die Legislativmaßnahmen nachdrücklich voranzutreiben, die die gesetzlichen Regelungen stärken werden, die eine Diskriminierung aus allen in Artikel 13 des EU-Vertrags genannten Gründen untersagen. Art. 13 EU-Vertrag verleiht dem Rat im Rahmen seiner Befugnisse die Kompetenz, angemessene Maßnahmen zur Bekämpfung von Diskriminierungen aufgrund des Geschlechts, der Rasse, der ethnischen Herkunft, der Religion oder der Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Ausrichtung zu ergreifen.
 


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Novellierung des Telekommunikationspakets

Im November vergangenen Jahres präsentierte die Europäische Kommission neue Vorschläge zur Novellierung des Telekommunikationspakets, das den Zugang zu elektronischen Kommunikationsnetzwerken und -diensten regelt.

Die drei neuen Vorschläge beinhalten:

    den allgemeinen Rechtsrahmen,

    die Nutzerrechte,

    - die Errichtung einer neuen europäischen Regulierungsbehörde für den elektronischen Kommunikationsmarkt.

Das Gesetz ist von großer Bedeutung für blinde und sehbehinderte Menschen und für Behinderte im allgemeinen, da es den Zugang zu Information und Kommunikation regelt. So wie die Dinge liegen, gibt es mehrere Probleme mit dem Gesetz . Die Novellierung strebt an, einige zu behandeln, jedoch nicht alle und manchmal nur im beschränkten Umfang.

Die Koordinatorin des Europäischen Parlaments, Catherine Trautmann, und die Berichterstatter standen den Bedenken der EBU sehr aufgeschlossen gegenüber und haben sie aufgefordert, Änderungen vorzuschlagen, was wir auch taten Die EBU wartet jetzt ab, inwiefern sie übernommen werden, und wird prüfen, was noch zu tun ist. Schließlich arbeitet die EBU auch mit dem EDF zusammen, um sicherzustellen, dass unsere Positionen abgestimmt sind.

Eine der Hauptfragen, die bisher nicht angesprochen wurden, ist der Geltungsbereich des Rechtsrahmens und in welchem Umfang dieser mobile Kommunikationsanwendungen für das auf dem Internetprotokoll basierende Fernsehen (IPTV) sowie Sprache über Internetprotokoll behandeln wird. Es wird erwartet, dass die Kommission eine Mitteilung herausgeben wird, die dies klären wird.

Steve Tyler, Leiter der Abteilung für Barrierefreiheit und Innovation beim RNIB, wird bei einer Anhörung am 6. Mai sprechen und unsere Position darstellen.

Da die Gefahr besteht, dass der Rat einige der für behinderte Menschen relevanten Vorschläge abschwächen wird, werden die EBU-Mitglieder Einfluss auf ihre nationalen Regierungen nehmen müssen, um dies zu verhindern.

Weitere Informationen und Informationsmaterial erteilt Anne Spinali, RNIB European Campaigns Officer, anne.spinali@rnib.org.uk 

 

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Ermäßigter Mehrwehrsteuersatz bei Hörbüchern

 

Wie Sie sicherlich noch wissen werden, haben EBU und der Verband der Europäischen Verleger (FEP) gemeinsam ihren Einfluss bei der Europäische Kommission geltend gemacht, um die Einleitung eines Regelverletzungsverfahrens gegen Schweden wegen seines zu geringen Mehrwertsteuersatzes bei Hörbüchern (6%) zu verhindern.

 Unsere Kampagne unterstrich dabei die Tatsache, dass die gegenwärtige Mehrwertsteuerregelung blinde, sehbehinderte und andere Menschen mit Lesebehinderung indirekt diskriminiert, indem Hörbücher mit einem höheren Mehrwertsteuersätzen belegt werden. Unser Argument war, dass ein Buch ein Buch ist, egal in welchem Format es angeboten wird. Dank im Wesentlichen unserer Lobbyarbeit hat die Kommission, jedenfalls für den Augenblick, ihre Entscheidung verschoben.

Inzwischen hat die Kommission ihre Konsultation über die Novellierung der Mehrwertsteuerreduzierung veröffentlicht. Die Konsultation schlägt insbesondere vor, Anpassungen aus technischen Gründen sowie wegen der Kohärenz und Klarheit in Bezug auf Hörbücher vorzunehmen. Ferner wird festgestellt, dass jedes Buch durch die ISBN eindeutig klassifiziert wird. Sollten Hörbücher eine dem Papierformat ähnliche Identifikationsnummer zugewiesen bekommen, dann könnten diese ebenfalls als Bücher gelten und kämen für einen ermäßigten Mehrwertsteuersatz in Frage.

Das sind wirklich gute Nachrichten und die EBU wird eine entsprechende Antwort auf die Konsultation vorbereiten. Darüber hinaus werden wir mit dem FEP eine gemeinsame Erklärung zur Unterstützung der technischen Anpassung vorbereiten.

Jetzt kommt es darauf an, dass wir unsere Regierungen dafür gewinnen, diese Anpassung zu unterstützen oder zumindest sich ihr nicht zu widersetzen.

Weitere Informationen erteilt Anne Spinali, RNIB European Campaigns Officer, anne.spinali@rnib.org.uk Zurück zum Inhaltsverzeichnis


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Glühbirnen werden schrittweise aus dem Verkehr gezogen

Glühbirnen werden schrittweise aus dem Verkehr gezogen

Mit dem Ziel, Umwelt und Binnenmarkt zu schützen, arbeitet die EU zur Zeit im Rahmen der „Ökodesign-Richtlinie” (Richtlinie 2005/32/EC) an einer umweltgerechten Gestaltung energiebetriebener Produkte (EuP), um die Effizienz solcher Produkte zu verbessern. Die Richtlinie behandelt viele Bereiche des Alltags, einschließlich Haushaltsbeleuchtung. Die Kommission hat hierzu eine Studie in Auftrag gegeben, die Möglichkeiten prüfen soll, den Energieverbrauch von Glühbirnen zu reduzieren. Die Organisation ANEC, die europäische Stimme der Verbraucher im Bereich der Standardisierung, hat an dieser Studie mitgewirkt. Das RNIB hat die ANEC zu diesem Zweck über unsere wichtigsten Sorgen informiert. Mögliches Ergebnis der Studie könnte eine EU-Auflage sein, Glühbirnen schrittweise vom Markt zu nehmen.

Bereits im vergangenen Jahr hat die britische Regierung eine in Zusammenarbeit mit dem Einzelhandel entstehende “freiwillige Selbstverpflichtung” angekündigt, um den Gebrauch der traditionellen Glühbirnen in den nächsten zwei Jahren schrittweise auslaufen zu lassen - voraussichtlich noch bevor sie hierzu durch eine entsprechende EU-Auflage verpflichtet wird.

Im Januar 2008 traf das RNIB mit Regierungsvertretern des britischen Ministeriums für Umwelt zusammen, um über die Sorgen blinder und sehbehinderter Menschen betreffend den Gebrauch energiesparender Glühbirnen zu sprechen.

Hier zusammenfassend die uns bekannt gewordenen Befürchtungen von Menschen mit Sehbehinderungen in Bezug auf Energiesparlampen:
 

    sie brauchen länger, um anzugehen;
    sie sind nicht so hell wie weißglühende, (herkömmliche) Glühbirnen;
    sie sind teuerer;
    sie sind nicht dimmbar;
    Qualität oder Farbe des Lichtes sind nicht akzeptabel.

Tatsächlich werden, so glauben wir, trotz mancher technischer Verbesserungen viele dieser Sorgen nicht so schnell verschwinden. Das RNIB wird deshalb in Kürze zu diesen Fragen umfassend informieren. In der Zwischenzeit bitten wir alle übrigen EBU-Mitglieder eindringlich, diese Frage in ihrem Land zu verfolgen und Kontakt zur ANEC aufzunehmen, sofern sie wünschen, an der EU-Studie mitzuwirken.

Weitere Informationen erteilt Dan Pescod, Referent für europäische und internationale Angelegenheiten Dan.Pescod@rnib.org.uk


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EBU Kommissionen und Lenkungsgruppen

EBU-Lenkungsgruppe „Senioren“

Dass die überwältigende Mehrheit der blinden und sehbehinderten Menschen in Europa sich im Rentenalter befindet, ist allgemein bekannt. Aber fragen wir uns jemals, ob wir den Bedürfnissen dieser Gruppe auch bedarfsgerecht entsprechen? Über viele Jahre hinweg hat die EBU-Expertengruppe für ältere Menschen daraufhin gewirkt, die Aufmerksamkeit auf die speziellen Bedürfnisse älterer blinder und sehbehinderter Menschen zu lenken. Leider erkennen auch viele unserer nationalen Organisationen und Dienstleister nicht, dass die Bedürfnisse älterer blinder Menschen anders sind als die blinder jüngerer Menschen oder Geburtsblinder. Dies ist nicht überraschend, denn ältere Menschen finden es vielfach schwierig, sich Gehör zu verschaffen, zu Konferenzen zu reisen, Zugang zu den Tagungsunterlagen zu bekommen oder sich zu trauen, die vorhandenen Barrieren offen anzusprechen.

In der letzen Arbeitsperiode der EBU hat sich eine Expertengruppe aus ganz Europa bemüht, Beispiele für bewährte Verfahren zu finden und Beziehungen zu allgemeinen Seniorenorganisationen zu knüpfen. Die Gruppe fordert jene auf, die über Technologie, Umwelt und Verkehr oder auch Freizeit reden, stets an die Bedürfnisse älterer Menschen zu denken. Wir fanden Beispiele für eine gute Praxis, bei denen speziell die Bedürfnisse älterer Menschen berücksichtigt wurden: Gedächtnistraining in Deutschland, Förderprogramme zum Aufbau von Freundschaften (“friendship enrichment programmes”) in den Niederlanden, exzentrisches Sehtraining in Schweden und Rehabilitation bei neurologisch bedingtem Sehverlust bei Schlaganfallpatienten in Großbritannien.

In der neuen Arbeitsperiode der EBU wünschen wir uns, dass wir von den nationalen Mitgliedern aus ganz Europa, von Institutionen, Programmen und einzelnen Personen hören, die bei einem Expertenpool für die Belange blinder und sehbehinderter älterer Menschen mitwirken möchten. Vielleicht gilt Ihr Interesse der Heim- oder Tagespflege, der Ausbildung von Fachkräften oder Rehabilitationsprogrammen, der Entwicklung oder Änderung von Hilfsmitteln oder Technologien. Vielleicht sind Sie aber auch selbst ein älterer Mensch, der sich Gehör verschaffen möchte. Wir würden gerne von Ihnen hören.

Mit Ihrer Hilfe können wir ein Verfahren für die kritische Beobachtung der Arbeit nationaler und europäischer Agenturen schaffen und die Interessen blinder älterer Menschen wirksam vertreten. Wir möchten prüfen, welches Potenzial für Aktivitäten und den Austausch zwischen den Generationen und den Ländern besteht. Durch unsere gemeinsame Arbeit, durch Wertschätzung der Vielfalt und durch die Ermutigung zu lebenslangem Lernen können wir dafür sorgen, dass die Stimme blinder älterer Menschen gehört wird. Durch Bündelung unserer Kompetenzen und unseres Fachwissens möchten wir eine “toolbox” schaffen, über die wir auf der EBU-Webseite informieren wollen und die auch Beispiele modelhaften Engagements zugunsten älterer Menschen enthalten soll. So kann den nationalen Organisationen geholfen werden, ebenfalls bewährte Verfahren für die eigene Seniorenarbeit zu entwickeln.

Bitte senden Sie Ihre Beiträge an folgende Adresse ebuoffice@euroblind.org


Weitere Informationen erteilt Alan Suttie, Koordinator EBU- Lenkungsgruppe “Senioren”. Alan.Suttie@rnib.org.uk


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EBU-Kommission für Rechte

Die neue Kommission für Rechte der EBU hielt vom 19. bis 20. April 2008 ihre erste Sitzung in Paris unter der Leitung ihres neuen Vorsitzenden, Philippe Chazal, ab. Für die kommenden vier Jahre wurde das folgende Arbeitsprogramm aufgestellt:

1. Förderung und Hinwirken auf die Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte behinderter Menschen (CRPD) und des fakultativen Protokolls:

1.1. Erstellen von Schulungs- und Bildungsmaterialien, um die EBU-Mitglieder bei der Einflussnahme auf ihre Regierungen zu unterstützen. Insbesondere wird die Kommission die von der vorherigen Kommission erarbeiteten Rechte-Erklärung fördern und möglichst umfassend verbreiten. Sie wird ferner die Veröffentlichung des “European Messenger” weiter verfolgen (Erscheinungsweise mindestens einmal pro Jahr).

1.2. Aufbau einer legislativen Datenbank. Die Kommission wird die verschiedenen Bereiche feststellen, die von den jeweils relevanten Artikeln der Konvention behandelt werden, und diese alphabetisch katalogisieren, um die Eingabe und das Abrufen von Informationen zu erleichtern. Die anderen EBU-Kommissionen und Lenkungsgruppen sollen hierbei, entsprechend ihrer jeweiligen Fachkenntnis, um Beratung gebeten werden.

1.3. Erneuerung des “Hermes”-Netzwerkes als Netzwerk für Blindenrecht. Um eine möglichst aktive Mitwirkung an diesem Netzwerk zu erreichen, wird jedes Kommissionsmitglied Schnittstelle für drei oder vier EBU-Mitgliedern sein, die nicht in der Kommission vertreten sind.

1.4. Durchführung einer Konferenz für die Überprüfung der Umsetzung der Konvention zur Mitte der Arbeitsperiode der EBU, die sich möglicherweise im Schwerpunkt mit den Rechten blinder und sehbehinderter Frauen befassen wird. Dies wird im Rahmen eines Seminars über Europäische Staatsbürgerschaft behandelt werden, für das europäische finanzielle Mittel bereitstehen.

1.5. Zusammenarbeit mit dem WBU-Komitee für Rechte in Bezug auf die Umsetzung der Konvention in anderen Regionen der Welt.

2. Durchführung einer Studie mit anschließender Konferenz über das Recht auf Kompensation der blindheits- und sehbehinderungsbedingten Mehrkosten (Kroatien).

3. Gemeinsame Kampagne mit dem Europäischen Behindertenforum für eine behindertenspezifische Antidiskriminierungsrichtlinie.

4. Zusammenarbeit mit anderen Kommissionen.

4.1. Gemeinsame Arbeit mit allen EBU-Kommissionen und Lenkungsgruppen zwecks Erstellen des unter Ziffer 1.2 beschriebenen alphabetischen Registers.

4.2. Unterstützung der Bemühungen der EBU-Kommission für Rehabilitation, berufliche Ausbildung und Beschäftigung für die Schaffung eines gemeinsamen Rechtes auf Rehabilitation für alle blinden und sehbehinderten Menschen in ganz Europa.

4.3. Unterstützung der Bemühungen der Lenkungsgruppe für taubblinde Menschen zu der Gewährleistung eines Rechtsanspruchs auf Rehabilitation und der Anerkennung von Taubblindheit im Sinne einer eigenständigen Behinderung.

Weitere Informationen von Philippe Chazal, Vorsitzender der EBU Rechte-Kommission, ph.chazal@avh.asso.fr
 

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Neues aus den Ländern

Estland : Blinde Jugendliche in Bewegung


In den vergangenen Jahren haben blinde und sehbehinderte Jugendliche in Estland an verschiedenen Projekten des Europäischen Programms “Jugend” teilgenommen. Dieses hat ihnen ermöglicht, fremde Länder zu besuchen, an internationalen Workshops teilzunehmen, neue Freunde zu finden und über ihre größten Sorgen mit blinden und sehbehinderten jungen Menschen aus anderen europäischen Ländern zu diskutieren.
Heute haben unsere Jugendlichen gelernt, Projekte umzusetzen, die sie für wichtig halten wie z, B. das Online-Dancing.
Die Schüler der Staatlichen Estländischen Studienanstalt für Blinde und Sehbehinderte haben durch ihre Teilnahme an europäischen Projekten wertvolle Erfahrungen gemacht und bewerben sich jetzt für neue Projekte in Estland. So wurde beispielsweise letztes Jahr im Sommer eine Jugendbegegnung veranstaltet, zu der es in diesem Sommer ein Nachfolgetreffen geben soll. Estlands blinde und sehbehinderte Jugend ist für neue Ideen und Herausforderungen bereit.
Weitere Informationen erteilt Monica Lovi, Estländischer Blindenverband monsalovi@gmail.com 

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Norwegen: Staatliche Finanzhilfen

Die europäischen EWR-Finanzierungsmechanismen umfassen Zuschüsse des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) und die norwegische Kofinanzierung. Diese Zuschüsse ermöglichen die finanzielle Unterstützung und bilaterale Kooperationen für öffentliche, private und zivile Akteure in 15 europäischen Ländern. Über die EWR- Finanzierung gibt Norwegen 1.134 Milliarden Euro für die Förderung der ökonomischen und sozialen Kohäsion in der erweiterten EU aus und um die Fähigkeit der neuen EU/EEA-Länder zu verbessern, im vollen Umfang am Binnenmarkt teilzunehmen. Ein weiteres Ziel ist es, die bilateralen Beziehungen Norwegens zu den Empfängerstaaten zu stärken. Projektvorschläge sind hierbei zunächst bei den zuständigen nationalen Behörden in den Empfängerstaaten zur Beurteilung einzureichen, bevor sie an die Geberstaaten zur Entscheidung weitergeleitet werden.

 Nähere Informationen, Regeln, Verfahren und Richtlinien sowie die erforderlichen Absichtserklärungen zwischen Empfänger- und Geberländern sind abrufbar unter: www.eeagrants.org

Fonds der Nichtregierungsorganisationen:

Der Stärkung der Zivilgesellschaft und der verbesserten Kapazität der Nichtregierungsorganisationen (NRO) gilt besondere Aufmerksamkeit sowohl im Rahmen der EEA-Zuschüsse sowie gleichzeitig der Zuschüsse des Staates Norwegens. Die Bereitstellung von NRO-Zuschüssen sind für zehn Empfängerländern geplant.

Insgesamt wird der NRO-Fonds rund 70 Millionen Euro für die Entwicklung der Zivilgesellschaft bereitstellen, die dann zusätzlich zu den Möglichkeiten zur Verfügung stehen, die ohnehin im Rahmen des normalen Ausschreibungsverfahrens angeboten werden.

Allgemeine Informationen über den NRO-Fonds: Richtlinie für die Vergabe von NRO-Zuschüssen unter www.ngonorway.org , www.europaportalen.no 



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Neuer ISO-Standard für Kreditkarten


Die Internationale Organisation für Standardisierung (ISO) hat einen Vorschlag angenommen, den ich im Auftrag der WBU vor zwei Jahren auf der ISO-Sitzung in Barcelona gemacht habe. Es ging hierbei um die Aufnahme eines ursprünglich von der Japanischen Stiftung für barrierefreies Design entwickelten blindenfreundlichen Standards für die Gestaltung der wichtigsten Kreditkarten.

Der Standard beschreibt die physischen Eigenschaften eines tastbaren Erkennungsmerkmals, das blinde und sehbehinderte Karteninhaber verwenden, um ihre Karten unterscheiden zu können. Er definiert den Bereich für das TIM (Tactile Identification Mark) und die Gestaltung der im Stile der Blindenschrift geprägten und in Mustern angeordneten Punkte für müheloses taktiles Erkennen.

Weiter Informationen erteilt Kaoru Tsukamoto, kaoru.tsukamoto@felicanetworks.co.jp

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Veröffentlichungen

Bericht über unterstützte Beschäftigung


Der Bericht wurde kürzlich veröffentlicht. Er untersucht das praktische Funktionieren unterstützter Beschäftigung in verschiedenen europäischen Ländern. Ziel der Studie war es, einen Eindruck zu bekommen, wie unterstützte Beschäftigung in diesen Ländern praktiziert, organisiert und verstanden wird, um auf der Grundlage dieser Informationen zu beurteilen, welche Fortschritte die unterstützte Beschäftigung in Norwegen gemacht hat.

Die Studie will aber auch weitere allgemeine Diskussionen und wissenschaftliche Untersuchungen zur unterstützten Beschäftigung anregen. Grundlage hierzu bilden ausgewählte Interviews mit Beschäftigten in entsprechenden Einrichtungen in Irland, Finnland, Portugal, Schottland, Holland und Spanien. Der Bericht diskutiert verschiedene Aspekte der unterstützten Beschäftigung und bietet Empfehlungen für die weitere Entwicklung.

Weitere Informationen erteilt Michael J. Evans, Manager, Job Center

Präsident, Europäische Union für Unterstützte Beschäftigung, Personalabteilung mike.evans@dundeecity.gov.uk 

 

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SPEZIAL : Internationaler Frauentag

Frauentag : Immer noch ein weiter Weg


Von Luisa Bartolucci

Am Samstag, den 8. März 2008, feiert der Internationale Frauentag seinen 100. Geburtstag. Die Begehung dieses Tages hat entfernte Wurzeln in der Internationalen Sozialistischen Frauenbewegung. Im Jahre 1907 organisierte Clara Zetkin, eine deutsche Arbeiterführerin, die im Ersten Weltkriegs den Spartakusbund gründete, gemeinsam mit Rosa Luxemburg, Theoretikerin der marxistischen Revolution und Gründerin der Polnischen Sozialistischen Partei sowie der Deutschen Kommunistischen Partei, die erste internationale Frauenkonferenz.

Dennoch verbindet man die Begehung des Frauentags eher mit jenem Brand, der 1908 eine Baumwollfabrik in Chicago zerstörte und bei dem die 129 Arbeiterinnen, die diese Fabrik bestreikten, qualvoll ums Leben kamen. Bei einer weiteren internationalen Veranstaltung in Kopenhagen im Jahre 1910 wurde beschlossen, einen Internationalen Frauentag ins Leben zu rufen, auch um der Tragödie in Chicago zu gedenken. In den folgenden Jahren, ebenfalls während und nach dem Ersten Weltkrieg, fing man an, diesen Tag in verschiedenen Teilen der Welt zu feiern. Aber erst in den siebziger Jahren wurde der 8. März sehr populär und erreichte einen hohen Beteiligungsgrad. In jenen Jahren nahm die Zusammenarbeit der Frauenbewegung mit den Feministinnen allmählich zu.

Der Internationale Frauentag durchlebte ein Jahrhundert wahrhaftiger Geschichte, in dem politische Bewegungen, Kriege, Ideologien und Wiederaufbau ihren Platz fanden. Frauen aus vielen Ländern mit unterschiedlichen Regierungen mussten einen langen und schwierigen Weg gehen, an dessen Ende die Emanzipation und Befreiung der Frauen standen, der häufig aber auch unterbrochen war; Frauen waren gleichwohl immer wieder in Lage, ihn mit großer Bestimmtheit wieder aufzunehmen.

Obwohl dieser Tag heute im Wesentlichen eine kommerzielle Veranstaltung ist, sollten wir seine tiefere Bedeutung weder verkennen noch vergessen. Denn hundert Jahre nach den ersten Kämpfen streben Frauen immer noch nach Gleichstellung mit Männern. Gleichstellung bedeutet die gleiche Sichtbarkeit und Chancen zu haben, heißt: konkrete gleiche und ausgewogene Mitwirkung in jedem beliebigen Bereich des öffentlichen und privaten Lebens. Dies schließt ein, dass die Tatsache akzeptiert und geschätzt wird, dass Männer und Frauen in einer komplemetären Beziehung leben wie auch die Tatsache, dass sie unterschiedliche Rollen in der Gesellschaft spielen.

Dies sind die Prinzipien, die die Grundlage der Bestrebungen des Europarates bilden, die konkrete Gleichstellung von Männern und Frauen zu erreichen. Die Ziele dieser Organisationen sind: die der Freiheit und Würde von Frauen entgegenstehenden Barrieren zurückzudrängen, die Diskriminierung aufgrund des Geschlechts zu beseitigen, eine ausgewogene Teilhabe von Männern und Frauen im öffentlichen und politischen Leben zu fördern und die Einbeziehung der Chancengleichheit in allen Programmen und Politiken zu erleichtern. In den letzten Jahrzehnten wurden zweifellos bemerkenswerte Fortschritte in den Bereichen des gesetzlichen Schutzes und der Stellung von Frauen erzielt, wenngleich eine deutliche Gleichstellung bislang nicht erreicht wurde. Dies ist weder Märchen noch Allgemeinplatz. Denn in zu vielen Ländern nehmen Frauen immer noch Randpositionen im politischen und öffentlichen Leben ein und werden schlechter bezahlt als Männer in gleicher Position. Auch dort wo Frauen Führungspositionen inne haben oder in großer Zahl im Parlament vertreten sind, regt sich starker Widerstand gegenüber allen Bestrebungen, die traditionellen Geschlechtsrollen zu verändern, und die Massenmedien zeichnen vor allem ein extrem traditionelles Frauenbild. Die Nichtgleichstellung von Männern und Frauen in der etablierten Politik ist immer noch eine der größten Barrieren. Hinzu kommt, dass Frauen, die sich öffentlich oder politisch betätigen, häufig kritisiert werden. Erweisen sie sich gar als ineffizient oder inkompetent, werden sie umso heftiger kritisiert und doppelt getadelt: einmal dafür, dass sie unfähige Politikerinnen sind und sodann weil sie nicht an der Sache der Gleichstellung von Frauen festhalten. In vielen Ländern werden Politiker als vornehme Damen der Gesellschaft präsentiert, wenn sie weiblichen Geschlechtes sind, hingegen als “Väter der Nation”, wenn sie Männer sind. Frauen werden allzu oft stereotypisiert, was in den bestehenden Vorurteilen und in der Intoleranz gegenüber Frauen deutlich zum Ausdruck kommt, die selbst heute noch allzu häufig auf der Grundlage ihres Äußeren beschrieben werden, wobei ihren persönlichen Qualitäten und Fähigkeiten kaum Beachtung geschenkt wird.

Gleichstellung von Männern und Frauen meint nicht, dass Frauen nur dann zu berücksichtigen sind, wenn Entscheidungen zu treffen sind. Sie bedeutet vielmehr, dass Frauen genauso wie Männer, die Macht bekommen müssen, Entscheidungen zu treffen.

Viele Frauen sind immer noch Opfer von Gewalt, sind von Armut und Arbeitslosigkeit betroffen. Deshalb ist heute von ganz entscheidender Bedeutung, die wirtschaftlichen und anderen Kosten der Nichtgleichstellung deutlich zu machen und sich darauf zu konzentrieren, die vielfältigen Formen der Gewalt zu bekämpfen und zu beobachten - angefangen vom Missbrauch in der Familie bis hin zu den subtileren Formen gesellschaftlicher Repression. Im Streben nach Gleichheitstellung ist es dabei absolut notwendig, ein allgemein geteiltes Bewusstsein für gleiche Chancen zu schaffen – anfangen in der Schule, ja, wir würden sogar sagen vor allem in der Schule, da sich hier die Bildung der Staatsbürgerinnen und -bürger vollzieht.

Wir sollten deshalb den Internationalen Frauentag nicht als etwas betrachten, das der Vergangenheit angehört oder als eine rein kommerzielle Veranstaltung abtun. Geben wir dem Tag seinen wahren Wert zurück. Lassen Sie uns in diesem Jahr und in diesem Jahrhundert damit beginnen, neue Schritte nach vorn zu tun, neue und konkrete Entscheidungen zu treffen, die uns dem Ziel einer wirklichen Umsetzung der Gleichstellung von Frauen und Männern näher bringen werden.


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EBU feiert Internationalen Frauentag


Nachstehend die Presserklärung der EBU vom 8. März 2008 zum diesjährigen Internationalen Frauentag.

Lord Colin Low, Präsident der Europäischen Blindenunion (EBU), gratuliert allen blinden und sehbehinderten Frauen Europas aus Anlass des Internationalen Frauentages. Er ist überzeugt, dass sich die EBU auf die Gleichstellung von Männern und Frauen hinbewegt, erkennt jedoch gleichzeitig, dass die Vision einer gleichberechtigten Zukunft auch eine höhere Mitwirkung der Mitglieder erfordert.

Die UN weiß, dass Menschen mit Behinderung insgesamt in der Gesellschaft benachteiligt sind. Gleichwohl stehen Frauen vor weiteren Barrieren. „Mädchen und Frauen jeden Alters und jeder Behinderung gehören zu den schwächsten und am meisten marginalisierten Mitgliedern der Gesellschaft“, schrieb Leandro Despouy, Berichterstatter des Unterauschusses für Prävention von Diskriminierung und Minderheitenschutz bereits im Jahre 1988. „Es ist deshalb notwendig, die Belange dieser Gruppe bei allen politischen Entscheidungen und Programmen stärker zu berücksichtigen und zu behandeln“.

Gestützt auf die UN-Konvention über die Rechte für Menschen mit Behinderungen verpflichtet sich die EBU deshalb zu einer ausgewogenen Vertretung bei der Besetzung ihrer Entscheidungsorgane und zur Chancengleichheit von Männern und Frauen. Praktisch wird dies dadurch untermauert, dass ein immer stärkerer Anteil von Frauen in den Gremien der EBU zu finden ist. Die erste Generalsekretärin wurde im vergangenen Jahr bei der 8. Generalversammlung gewählt. Im Vorfeld dieser Versammlung fand ein Gleichstellungs- und Vielfaltsgipfel statt. Außerdem hat die EBU eine Lenkungsgruppe “Frauen” eingesetzt, deren wichtigste Aufgabe es ist, dafür zu sorgen, dass die Gleichstellung von Männern und Frauen an vorderster Front in der Arbeit der EBU behandelt wird.

Dennoch räumt Lord Low ein, dass auch wenn die EBU der “Gender -Thematik” verpflichtet ist, sie in hohem Maße darauf angewiesen ist, dass ihre nationalen Mitglieder blinde und sehbehinderte Frauen für ihre Arbeit gewinnen und diese auch ermächtigen, den Platz einzunehmen, der ihnen auf allen Ebenen des verbandspolitischen Geschehens zukommt.

“Unser nächster Schritt ist jetzt die Wiederbelebung des EBU-FrauenNetzwerks,” fügt Lord Low hinzu. “Wir möchten unsere Mitgliedsorganisationen ermutigen, mehr Frauen auf nationaler und europäischer Ebene einzubeziehen. Die neue Koordinatorin der EBU-Lenkungsgruppe “Frauen” heißt Luisa Bartolucci, eine junge blinde Journalistin aus Italien. Sie soll die Bemühungen für mehr Gleichstellung bei der EBU lenken und Motor dieser Bestrebungen sein. Hierzu wird sie die Unterstützung und das Engagement von möglichst vielen Frauen und Männern in unseren Organisationen brauchen.”

 

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Internationaler Frauentag: Nachrichten der EBU-Mitglieder


Bulgarien

Zur Feier des internationalen Frauentags brachte die Bulgarische Blindenunion ein Sonderheft ihrer Frauenzeitschrift in Blindenschrift heraus, das Artikel zur Situation bulgarischer blinder und sehbehinderter Frauen enthielt. Daneben fanden Strick- und Kochkurses statt. Ein Laienchor gab kleinere Konzerte in mehreren Landesteilen.

Weitere Informationen erteilt Jivka Pavlova, Blindenunion Bulgarien, kkevo@mail.bg


Italien

Zwei nationale Veranstaltungen fanden bei der Italienischen Blinden- und Sehbehindertenunion statt. Bei der ersten handelte es sich um eine Gruppendiskussion zwischen Präsidiumsmitgliedern der IBU und Journalisten wichtiger nationaler Zeitungen und Rundfunksender zum Thema Gewalt gegen Frauen und insbesondere gegen behinderte Frauen. Die Mediengespräche fanden vor dem Hintergrund einer steigenden Zahl von Morden an Frauen in den letzten Jahren statt.

Die zweite Veranstaltung war ein Radio-Webcast am 6. März. Dieser stand sowohl behinderten als auch nichtbehinderten Frauen offen. Experten diskutierten verschiedene Themen der Chancengleichheit u.a. Führungskompetenz, Haustechnik, Zugang zu Technologien für Frauen, Mobbing, sexueller Missbrauch in der Familie und am Arbeitsplatz, Frauen und Literatur. Die EBU-Gleichstellungs- und Vielfaltsstrategie nahm im Rahmen dieses Programms einen besonderen Platz ein: Alenka Bera, Koordinatorin der Low Vision-Lenkungsgruppe und engagiert auf diesem Gebiet, wurde während der Sendung interviewt. Sie beschrieb ausführlich diese Strategie und berichtete den Zuhörern insbesondere über das im letzten Oktober stattgefundene EBU-Forum und die im Anschluss hieran erstellten Aktionspläne. Die Sendung war interaktiv, so dass die Zuhörer viele Fragen stellen und Kommentare per e-mail geben konnten.

Weitere Informationen erteilt Luisa Bartolucci, Italienische Blindenunion , inter@uiciechi.it


Slowenien

Die Slowenen feiern zwei Frauentage : den Internationalen Frauentag am 8. März und den Muttertag am 25. März.

In diesem Jahr fand das von der Slowenischen Blinden- und Sehbehindertenunion veranstaltete Dritte Frauenforum am 26. März in Ljubljana statt, das sich mit dem Thema „Blinde und Sehbehinderte Frauen und Mutterschaft“ befasste. Fünf Betroffene verschiedenen Alters sprachen über ihre Erfahrungen mit der Mutterschaft. Daneben berichteten Schwestern des Hospitals Ljubljana über ihre Arbeit mit blinden und sehbehinderten schwangeren Frauen. Uns freut es zu hören, dass immer mehr Frauen mit Sehbehinderungen Kinder bekommen. Außerdem wurde ein sehender Erwachsenen eingeladen, der beschreiben sollte, wie er seine blinde Mutter erlebt und wahrgenommen hatte.

Das Forum wurde von der bekannten Autorin Dr. Manca Košir, Professorin für Journalismus an der Universität Ljubljana, moderiert, die sich sehr für die Sensibilisierung der Behindertenthematik engagiert. Die Verhandlungen führten im Ergebnis zur Verabschiedung einiger Empfehlungen, die dem zuständigen Ministerium sowie verschiedenen nationalen Institutionen zugeleitet wurden. Das Forum war offen für die allgemeine Öffentlichkeit und erzielte eine erfreuliche Medienresonanz: So berichteten verschiedene Tages- und Wochenzeitungen über die Veranstaltung. Aufgrund unserer Kommunikationsbemühungen wurden wir außerdem zur Teilnahme an einer Talkshow im Vormittagsprogramm des nationalen Fernsehens eingeladen, um über das Forum zu sprechen. Darüber hinaus ist eine Dokumentation bei einem privaten Sender über das Leben blinder Mütter geplant.

Für die kommende Arbeitsperiode bereiten wir weitere Aktivitäten vor: einen dreitägigen Strick- und Kochkurs im Mai an der Küste sowie im Oktober in den Bergen und das traditionelle Frauentreffen, das im September in der kleinen Stadt Ptuj im Nordosten Sloweniens stattfinden wird. Ich bin überzeugt, dass unsere Veranstaltungen der Öffentlichkeit gezeigt haben, dass blinde Mütter als selbständige Frauen im vollen Umfang in der Lage sind, für ihre Kinder und Familien zu sorgen, natürlich mit der Unterstützung ihrer Partner und mit Hilfe der Gesellschaft.
Weiter Informationen erteilt Barbara Krejci Piry, Blinden- und Sehbehindertenunion Sloweniens: barbara.krejci-piry@guest.arnes.si


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Zur Situation von blinden Frauen in den Entwicklungsländern


Am 8. März werden Frauen in der ganzen Welt den Internationalen Frauentag feiern. Während für viele Frauen bemerkenswerte Veränderungen in den vergangenen hundert Jahren eingetreten sind, gilt das nicht für behinderte Frauen in den Entwicklungsländern. Diese sehen sich nach wie vor einer dreifachen Diskriminierung gegenüber : behindert, arm und Frau sein. Behinderte Frauen und Mädchen sind darüber hinaus wegen HIV/AIDS und drohender Vergewaltigungen häufig besonders gefährdet. Werden sie schwanger , so werden sie wahrscheinlich verstoßen und als ledige Mütter zusätzlich stigmatisiert.

Die “Aktion Behinderung und Entwicklung“ (ADD) erkannte, dass die Behindertenorganisationen zumeist aus behinderten Männern bestehen, was bedeutete, dass sie die Frauen betreffenden Fragen und Probleme nicht direkt und offen diskutieren können. Deshalb begann die ADD mit bestehenden Gruppen zu arbeiten, um sicherzustellen, dass spezielle Unterstützungangebote für behinderte Frauen und Mädchen vorgehalten werden konnten. Als Teil der bereitgestellten Unterstützung ermutigt die ADD alle Gruppen behinderter Frauen an Veranstaltungen teilzunehmen, mit denen der Internationale Frauentag begangen wird.
Weitere Information : http://www.add.org.uk 
 

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Veranstaltungskalender

 

EBU-Präsidium

    17 – 18 May 2008                     Niederlande

    26 – 28 September 2008         Rethimno                 (Kreta)

Kontakt: Birgitta Blokland, EBU Secretary General
Email : bjb202@hotmail.com

 

EBU-Kommissionen

    14 - 15 Juni 2008                     CATANIA                 (ItalIEN)

Kommission für Mobilität und Transport
Kontakt : Jill Allen-King
jill.allenking@tiscali.co.uk

 


Andere Organisationen

      25 – 30 April 2008                     ZAGREB                 (Kroatien)

6. EBU Taubblindenkonferenz und 2. Generalversammlung der Europäischen Taubblindenunion
Kontakt : Tajana Tarczay, Projektkoordinatorin,
edbu2007@dodir.hr

 

      20 - 21 May 2008                         HELSINKI                 (Finnland)

Seminar “Worin besteht der Mehrwert der UN-Konvention über die Rechte behinderter Menschen?”


http://www.vike.fi
(Anmeldeschluss: 9. Mai 2008)



      22 - 23 May 2008                         KRANJSKA GORA (Slowenien)

Konferenz zur UN-Konvention über die Rechte behinderter Menschen: Von Worten zur Realität?
Veranstaltet im Rahmen der Slowenischen EU-Präsidentschaft
Die wichtigsten Themen der Konferenz werden sein: Leben in der Gemeinschaft für behinderte Menschen, Beschäftigung, Gewährleistung der Barrierefreiheit von Gebäuden, Informationen und Kommunikation.

Kontakt : Senka ZERIC
Ministerium für Arbeit, Familie und Soziales
senka.zeric@gov.si
Tel : +386 1 369 7618

(Anmeldeschluss: 30. April 2008)



      26 - 27 May 2008                         TRIER                         (Deutschland)

Die EU-Antidiskriminierungsrichtlinien 2000/43 und 2000/78 in der Praxis : Eine gründliche Analyse

Dieses Seminar wird die Inhalte der beiden europäischen Antidiskriminierungsrichtlinien eingehend behandeln und den Teilnehmern eine solide Basis sowie praxisbezogenes Wissen in diesem Bereich vermitteln.
http://www.era.int/web/en/html/nodes_main/4_2127_474/conferences_0000_Date/5_1796_5760.htm 
 



      9 – 10 Juni 2008                             TRIER                     (Deutschland)

Die EU-Antidiskriminierungsrichtlinien 2000/43 und 2000/78 in der Praxis : Ein Austausch bewährter Verfahren und jüngster Entwicklungen

Das Seminar will ein Forum sein für den Austausch von Erfahrungen und bewährten Verfahren in der EU-Gleichstellungsgesetzgebung. Insbesondere sollen spezielle Aspekte der Richtlinien sowie einige neuere Entwicklungen behandelt werden.

http://www.era.int/web/en/html/nodes_main/4_1649_490/4_1087_539/5_1070_66.htm

 

      16 – 20 June 2008                 PONTEVEDRA         (Spanien)

Erster internationaler Kongress für blinde und sehbehinderte Kinder

 Veranstalter: Spanischer Blindenverband (ONCE) und das Komitee für Kinder der Weltblindenunion
Kontakt : Ana Pelaez, rrii@once.es

 

      25 – 29 Juni 2008     Slowenien

Jugendseminar "In die Gänge kommen"

Die Hauptthemen des Seminars werden sein:
- Austausch von Erfahrungen und bewährten Verfahren im Bereich Jugendarbeit unter Teilnehmern aus verschiedenen Regionen der Welt;
- Vorstellung von Organisationen wie WBU, EBU und andere regionale Mitgliedsorganisationen;
- Vorstellung des EU-Programms “Jugend in Aktion” für unsere Kollegen aus Nicht-EU-Staaten sowie von Möglichkeiten für blinde und sehbehinderte junge Menschen aus EU- und Nicht-EU-Ländern;
- Präsentation und Deutlichmachen der neuen Merkmale des Programms „Jugend in Aktion“, das seit Januar 2007 läuft;
- Vorstellung der Freiwilligenarbeit blinder und sehbehinderter Jugendlicher;
- Ermutigung junger blinder und sehbehinderter Jugendleiter zu verstärktem Engagement auch in internationalen Angelegenheiten,
- Knüpfen engerer Beziehungen und Aufbau von Netzwerken für die gemeinsame Vorbereitung zukünftiger Projekte.

Kontakt: Stanislav Sokol, Mitglied der EBU-Lenkungsgruppe „Jugend“
international@netopier.sk



      30 June – 3 Juli 2008                    NANTES         (Frankreich)

Drittes Weltforum für Menschenrechte

http://www.spidh.org/?id=162&L=3

 

      3 – 6 July 2008                            BERLIN       Deutschland

Internationales Futsal-Seminar

Kontakt : Neil O’Donovan, Vorsitzender IBSA Europa,
neil@ibsports.ie

 

     4 – 5 Juli 2008                            HELSINKI             (Finnland)

15 Weltkongress der Retina International

Veranstalter des Kongresses ist Retina Finnland, Vollmitglied und einer der Gründungsorganisationen von Retina International. Führende Experten aus der ganzen Welt werden Vorträge halten über die neueste wissenschaftliche Forschung, die Behandlung von hereditärer retinaler Dystrophie , Genetik und andere Themen. Zum ersten Mal wird über Ergebnisse von Tests an Menschen berichtet werden. Das Programm wendet sich sowohl an Patienten als auch Wissenschaftler.

www.retina.fi/congress

Kontakt : Geschäftstelle der Retina Finnland
retinitis@kolumbus.fi

 

     6 - 10 Juli 2008                         MONTREAL             (kanada)

9 Internationale Konferenz für „Low Vision“

Die Konferenz gliedert sich in Plenarversammlungen und parallele Arbeitssitzungen, bei denen anerkannte Akademiker und Forscher die Ergebnisse ihrer Arbeit in den Bereichen Augenheilkunde, Rehabilitation und psychosoziale Aspekte der Wiedereingliederung vorstellen.
 

www.vision2008.ca

 

      9 - 11 Juli 2008                             LINZ                     (Österreich)

11. Internationale Konferenz Computer helfen Menschen mit speziellen Bedürfnissen
“eQuality: Gleichberechtigter Zugang zur Informationsgesellschaft als globale Herausforderung


www.icchp.org

 


      16 – 22 August 2008                     GENF          (Schweiz)

7. Generalversammlung und 4. Frauenforum der Weltblindenunion

www.wbu2008.ch




      25 – 28 August 2008                 QUEBEC             (kanada)

21. Weltkongress internationale Rehabilitation
Behindertenrechte und soziale Teilhabe: Eine Gesellschaft für Alle gewährleisten

Der Kongress thematisiert Beispiele aus der UNO-Konvention über die Rechte für Menschen mit Behinderung, die den Rahmen liefert für die Entwicklung einer richtigen Politik, für Aktionen und Projekte, um die Lebenssituation von Millionen behinderter Menschen zu verbessern.

Gleichzeitig bietet der „Weltkongress Rehabilitation International“ die Gelegenheit, mehr als 1.500 Experten, Forscher, Anwälte für Behindertenrecht, Dienstleister und Führungspersönlichkeiten der Zivilgesellschaft zusammenzubringen, um im Rahmen eines dreitägigen umfassenden Programms an Veranstaltungen und Besichtigungen der schönen Stadt Québec teilzunehmen. Dies ist die Chance, Aussteller aus aller Welt kennen zu lernen, die ihre neuesten Markenprodukte und Dienstleistungen vorstellen.

Das RI Netwerk, das aus über 700 Organisationen in rund 100 Ländern besteht, ist ein Katalysator für die Entwicklung von innovativen Ideen und Lösungen. Seine Mission ist es, soziale Veränderungen, Inklusion und Rechte von Menschen mit Behinderungen zu fördern.
www.riquebec2008.org  oder www.riglobal.org 

 
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