EBU NEWSLETTER Nr 64
September - Oktober 2008

Herausgegeben vom EBU-Büro


Mit finanzieller Unterstützung der Generaldirektion
für Beschäftigung, soziale Angelegenheiten und Chancengleichheit der Europäischen Kommission

 

Inhaltsverzeichnis

Notiz des Herausgebers

Europäischer Tag der Verkehrssicherheit

Konferenz über „Shared Space“ in Deutschland

Zugang zum Fernsehen

Urheberrecht

EBU Kommissionen und Lenkungsgruppen

Aus den Ländern

Ankündigung

EBU Spezial

Veranstaltungskalender

[Die in diesem EBU-Newsletter vertretenen Meinungen sind die der Autoren und entsprechen nicht zwingend den Ansichten der EBU.] Notiz des Herausgebers ]





Notiz des Herausgebers

Herzlich willkommen zur Ausgabe Nr. 64 des „EBU-Newsletter

In den letzten zwei Monaten war die EBU sehr aktiv, die Probleme blinder und sehbehinderter Menschen öffentlich deutlich zu machen. Pressemitteilungen wurden geschrieben, um eine Reihe internationaler Tage zu würdigen wie den „Welttag des Sehens“, den „Tag des Weißen Stockes“ und den „Europäischen Tag der Verkehrssicherheit“. Letzterer, über den wir im „EBU-Newsletter“ bereits berichtet hatten, warnt vor Gefahren, die blinden und sehbehinderten Menschen wegen der Einführung des „Shared Space“-Verkehrskonzeptes in Europa drohen. Dieses Thema wird in einem Artikel über eine Konferenz über Mischverkehrsflächen aufgegriffen und vertieft, die vor einiger Zeit in Deutschland stattfand.

Der Leser wird ferner feststellen, dass die EBU-Mitglieder sich wie gewohnt um die Verbesserung der Urheberrechtsgesetzgebung sowie des barrierefreien Fernsehens bemüht haben.

Die Kommission für Rechte ist dabei, ihr Netzwerk neu zu gründen, was zu einem lebhaften Austausch von Informationen und Fachwissen zu den Rechten blinder und sehbehinderter Menschen in Europa beitragen dürfte. Ferner arbeitet die Kommission derzeit am Aufbau einer wegweisenden europäischen Wissensbank zu den Rechten blinder und sehbehinderter Menschen, was die effektive Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen unterstützen dürfte.

Unser „EBU-SPEZIAL“ steht in der vorliegenden Ausgabe ganz im Zeichen der Kennzeichnung von Medikamentenverpackungen in der Blindenschrift. Nützliche Hintergrundinformationen also allemal zu der sehr wichtigen Arbeit, die die EBU auf den Weg gebracht hat, und zu den Ergebnissen, die bislang erreicht wurde.

Also, viel Spaß beim Lesen!

Ihre Meinungen zu Inhalt und Gestaltung des „EBU-Newsletter“ können Sie gerne senden an: ebu@euroblind.org

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Europäischer Tag der Verkehrssicherheit

EBU-Presseerklärung – Paris, den 13. Oktober

Seit über 60 Jahren werden Straßen und Bürgersteige für Fahrzeuge und Fußgänger gestaltet und gebaut. Bürgersteige sind auch dafür da, um einen Raum für Fußgänger zu schaffen, in dem sie sich sicher bewegen können.

Es hat verschiedene Gestaltungsarten öffentlicher Fußgängerüberwege, gegeben; alle hatten den Zweck, Menschen eine Möglichkeit zu geben, die Straßen sicher und mühelos überqueren zu können. Seit 30 Jahren setzen sich die Blinden- und Sehbehindertenorganisationen dafür ein, die Fußgängerüberwege zu verbessern, sie barrierefrei zu gestalten, z. B. durch Bodenindikatoren, die anzeigen sollen, wo sich die Kreuzung befindet, und akustische Signale, die signalisieren, wann die Querung sicher ist. In einigen Ländern wurde ein rotierender Knopf für taubblinden Menschen eingeführt, da diese das akustische Signal nicht hören können.

Wir haben dafür gekämpft, die Bürgersteige in einem guten und sauberen Zustand bleiben. Oftmals haben Hindernisse wie überhängende Äste Straßenschilder, Müllbehälter, Auslagen der Läden und geparkte Autos es blinden und sehbehinderten Menschen unmöglich gemacht, sich sicher auf dem Bürgersteig zu bewegen. Doch trotz dieser Hindernisse wussten wir wenigstens, wo man hergehen musste und wo man einen Ort für das sichere Überqueren der Straße fand.

Nun wurde jedoch in den letzten drei Jahren ein neues Konzept für viele Straßen in Europa eingeführt. Es ist das "Shared Space"-Konzept. In den meisten Fällen bedeutet dies, dass Bürgersteige und Fußgängerüberwege vollständig rückgebaut werden, wodurch eine gemeinsame Verkehrsfläche entsteht, wobei es für Fußgänger keinen sicheren Platz mehr für die Benutzung der Fußwege und das Überqueren der Straße gibt.

Die neue Idee bedeutet, dass sich Verkehr und Menschen mischen. Fußgänger und Autofahrer müssen Blickkontakt herstellen, um sich wechselseitig über ihre jeweilige Absicht zu verständigen. Für einen blinden oder sehbehinderten Menschen ist dies zunächst einmal unmöglich, für einen Lernbehinderten zumindest sehr schwierig. In Städten, wo solche Mischverkehrsflächen bereits entstanden sind, haben Blinde es aufgegeben, diese Straßen zu benutzen, weil sie sich nicht mehr sicher fühlen.

Zum diesjährigen Europäischen Tag der Verkehrssicherheit sollte niemand, weder Städteplaner und Architekten noch Kommunen oder nationale Regierungen, die Straßen gefährlicher machen, als sie ohnehin schon sind. In Europa leben annähernd 30 Millionen blinde und sehbehinderte Menschen in Europa. Viele von ihnen fahren täglich zu ihren Geschäften, zur Arbeit und zu Veranstaltungen in ihren Gemeinden. Viele reisen aber auch durch ganz Europa, um Ferien zu machen. Welche Reise sie aus welchem Grund auch machen, sie brauchen Sicherheit und Vertrauen. Deshalb müssen Straßen und Bürgersteige so gestaltet sein, dass sie die wirklichen Bedürfnisse blinder und sehbehinderter Menschen berücksichtigen.

Weitere Information erteilt das EBU-Büro ebu@euroblind.org

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Konferenz über „Shared Space“ in Deutschland

BLINDES VETRAUEN IM STRASSENVERKEHR

Die Fachtagung „Mischverkehrsflächen und „Shared Space” wurde Ende August 2008 vom Gemeinsamen Fachausschuss für Umwelt und Verkehr des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes veranstaltet. Über 80 Teilnehmer kamen zusammen, um das Verkehrskonzept "Shared Space" in Osnabrück (Deutschland) zu begutachten.
Die Begriffe „Vertrauen“ und „Verkehrsraum“ lassen sich kaum miteinander in Einklang bringen. Vor allem nicht in Deutschland, wo viele Autofahrer und Fahrradfahrer allzu gern auf ihren Vorrang gegenüber Fußgängern bestehen. Das "Shared Space" - Konzept will Vertrauen im Verkehr dadurch wecken oder erhalten, dass ein gemeinsam geteilter Raum zur Fortbewegung für alle Verkehrsteilnehmer geschaffen wird.

Im Fokus der Konferenz standen die Erfahrungen sehgeschädigter Menschen. Keine Straßenschilder, Verkehrsampeln, keine Bordsteinkanten. „Shared Space“ ist kurz gesagt ein Konzept zur Verkehrslenkung, dass auf den Blickkontakt basiert. Wie lassen sich die Bedürfnisse blinder oder sehbehinderter Menschen mit diesem Kontext angemessen vermitteln?
Die gemeinsame Nutzung eines Verkehrsraumes durch motorisierte, mittels Muskelkraft fahrende oder zu Fuß gehende Menschen bedeutet also mehr als nur gegenseitige Rücksichtnahme aufgrund von Blickkontakt. Gerade die große Gruppe der mobilitätseingeschränkten Bürger, der Kinder und älteren Menschen dürfte hier auf Gefahren stoßen, die sie vor einer „Teilung des Raums“ nicht kannte oder an die sie zumindest nicht denken musste.

Die Vorträge der Fachleute aus Deutschland, den Niederlanden, Großbritannien, Österreich und der Schweiz machten deutlich, dass blinde uns sehbehinderte Menschen nicht vom Straßenverkehr ausgeschlossen werden dürfen. Als Ausgangspunkt der Diskussionen dienten Forschungen zu einer Ortsdurchgangsstraße im niedersächsischen Bohmte, die aufgrund der intensiven Lobbyarbeit des GFUV im ersten deutschen Shared-Space-Pilotprojekt realisiert worden waren. Einigkeit bestand unter allen Teilnehmern in der Frage, dass „Shared Spaces“ oder ähnlich gestaltete Verkehrsflächen nicht zu „blindenfreien Zonen“ erklärt werden dürfen und dass unter Beachtung bestimmter Gestaltungsgrundsätze der uneingeschränkte Aufenthalt und die damit verbundene sichere Orientierung seheingeschränkter Menschen erleichtert werden muss.

Lösungen für eine Verbesserung der Orientierung wurden vorgeschlagen. Querungsstellen lassen sich bewältigen mit Zebrastreifen oder Verkehrsampeln. Ebenso wichtig ist es, Art, Höhe und Umfang der Bordsteine an Querungen oder zur Abgrenzung zwischen Fuß- und Fahrwegen mit dem Ziel einer besseren Orientierung an Querungsstellen und Trennlinien zwischen Straße und Bürgersteig in Betracht zu ziehen.
Worin die Tagungsteilnehmer übereinstimmten, ist die positive Bewertung der stark reduzierten Geschwindigkeit auf maximal 30, besser noch 20 Stundenkilometer. Eine noch stärkere Betonung von visuellen Kontrasten sollte angestrebt werden ebenso die Vermeidung von ruhendem Verkehr.

Die Konferenz endete mit der Schlussfolgerung, dass sich Vertrauen in die "shared space"-Pläne herstellen lässt, wenn die Bedürfnisse aller Verkehrsteilnehmer, auch die der sehgeschädigten Menschen entsprechend berücksichtigt werden.

Weitere Informationen von Hans Kaltwasser, DBSV,  h.kaltwasser@dbsv.org 

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Barrierefreies Fernsehen


Wie in der letzten Ausgabe des „EBU-Newsletter“ ausgeführt, gibt es immer noch keine seriöse Verpflichtung seitens der Industrie, das Fernsehen „zum Sprechen“ zu bringen. Dies ist eine Kernanforderung für Blinde, die wir seit langem in Treffen mit europäischen TV-Herstellern gefordert haben.

Viel Arbeit wurde in die Vorbereitung eines EBU-Standes auf der zweiten Ministerkonferenz für „eInklusion“ gesteckt, die vom 30. November bis 2. Dezember in Wien stattfinden wird.

Die Konferenz ist eine hochkarätige Veranstaltung. Wir wollen den Stand nutzen, um unsere Besorgnis deutlich zu machen, dass „digitale Umstellung“ für blinde „digitale Abschaltung“ bedeutet, wenn dringende Maßnahmen Kommission und Industrie nicht deutlich zu machen, dass digitales "Umschalten" ein digitales Ausschalten für blinde Menschen bedeuten wird , sofern Kommission und TV-Industrie nicht dringende Maßnahmen treffen, um das Fernsehen zugänglich zu machen.

Weitere Informationen und Briefing-Material sind erhältlich bei Dan Pescod, RNIB European and International Campaigns Manager unter dan.pescod@rnib.org.uk


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Urheberrecht

aben Sie schon einmal versucht, ein für Blinde und Sehbehinderte zugänglich gestaltetes Buch aus einem anderen Land zu erhalten, aber dabei festgestellt, dass Ihnen dies verweigert wurde? Derzeit hindert das Urheberrechtrecht häufig die Blindenorganisationen daran, barrierefreie Bücher über die Landesgrenzen hinaus zu verschicken oder zu bekommen. Mitglieder der EBU kämpfen gemeinsam mit der Weltblindenunion dafür, dies zu ändern.

Dies ist wirkliches Problem, seit die Anzahl der Organisationen, die weltweit in der Lage sind, "zugängliche Kopien" herzustellen, gering ist, und wir unsere Ressourcen miteinander teilen müssen , um den Zugang zu der größtmöglichen Anzahl zugänglicher Bücher zu gewährleisten.

Die Weltblindenunion arbeitet mit der Nichtregierungsorganisation "Wissensökologie International“ (Knowledge Ecology International, KEI), sowie mit Bibliotheken und vielen anderen zusammen, um einen Vorschlag für einen internationalen Vertragsentwurf für den Zugang zu urheberrechtlich geschütztem Material für blinde Menschen erstellen. Schon in der ersten Novemberwoche 2008 wird die WBU diesen Vorschlag beim Komitee für Urheberrecht im Hauptquartier der "Weltorganisation für geistiges Eigentum“ (WIPO) in Genf vorlegen.

Auf europäischer Ebene bereitet die EBU eine Stellungnahme zum "Grünbuch Urheberrecht" der EU-Kommission vor. Wir werden vortragen, dass die Urheberrechtgesetzgebung der EU gestärkt werden muss, um zu gewährleisten, dass blinde und sehbehinderte Menschen barrierefreie Kopien von Büchern, die sie gekauft haben, machen dürfen, ohne gegen das Urheberrecht zu verstoßen. Wir werden auch bessere Regelungen fordern, um die Verlage künftig daran zu hindern, Online-Bücher herzustellen, die für blinde und sehbehinderte Menschen nicht zugänglich sind. Dies passiert häufig, wenn technische Sperren, die ein Buch vor Piraterie schützen soll, einen Screenreader blockieren.

Beide Initiativen brauchen Zeit und wir werden wahrscheinlich mit einer starken Opposition rechnen müssen. Aber der Preis wäre letztlich eine erhebliche Zunahme an verfügbaren barrierefreien Büchern für blinde und sehbehinderte Menschen.

Weitere Informationen und Briefing-Material sind erhältlich bei Dan Pescod, RNIB European and International Campaigns Manager unter dan.pescod@rnib.org.uk 


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EBU Kommissionen und Lenkungsgruppen

EBU Kommission für Rechte

EBU-Kommission für Rechte – Zusammen arbeiten

von Philippe CHAZAL, Präsident der EBU-Kommission für Rechte

Die Arbeit an der Entwicklung der Rechte für blinde und sehbehinderte Menschen macht mehr denn jeder andere Arbeitsbereich den regelmäßigen Informationsaustausch unter den Mitgliedsländer erforderlich. Bewährte nationale Verfahren müssen auf breitester Ebene verbreitet werden, um andere Länder zu inspirieren und auf sie einzuwirken.

Deshalb ist es wichtig:

 Die Kommission für Rechte plant, jeweils zu Anfang eines Kalenderjahres einen jährlichen Überblick über die in den EBU-Mitgliedsländern erzielten Fortschritte herauszugeben. Die Entwicklungen in Frankreich beispielsweise umfassen beispielsweise gesetzliche Maßnahmen zur Förderung der vollständigen Inklusion blinder und sehbehinderter Menschen am Leben der Gemeinschaft; die Verbesserung des Zugangs zu Webseiten und Schriftstücken; Verbesserungen beim entgeltfreien Versand der Blindensendung. Über diese Entwicklungen werde ich im Überblick berichten und hoffe, dass andere Länder das gleiche tun werden und bis zum Jahresende über erreichte Fortschritte, so klein sie ach sein mögen, berichten werden

Ich weiß, wie beschäftigt wir alle mit unseren vielen Aufgaben sind. Die Zeit ist oft zu kurz, um Fragebogen zu beantworten oder Artikel zu schreiben. Doch nur durch eine gemeinsame Anstrengung geht es vorwärts.

Weitere Informationen von Philippe CHAZAL, presidence@cnpsaa.fr.

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Aus den Ländern

Belgien

Am 4. Oktober 2008 startete der Brüssler Verein für Laienspiel (ABCD) zum ersten Mal Audiodeskription an Laienspielbühnen und in professionellen Schauspielhäusern. Über 20 verschiedene Theaterstücke mit über 40 Aufführungen werden in der Theatersaison 2008 bis 2009 im Französisch sprechenden Landesteil Belgiens mit Hörbeschreibungen aufgeführt.

2007 entwickelten Projektkoordinatorin Christine Welche gemeinsam mit dem Schauspieler Cedric Juliens ein Ausbildungskonzept für Live-Audiodeskription für die darstellenden Künste. Sie trafen sich mit wichtigen Akteuren im Bereich Audiodeskription in Paris, besuchten mehrere Aufführungen mit Hörbeschreibungen und erhielten fachliche Unterstützung von einem Komitee blinder und sehbehinderter Theaterliebhaber.

12 Hörbeschreiber wurden bislang ausgebildet. Mit Unterstützung verschiedener Theater in Brüssel wurden im Rahmen des Ausbildungskonzeptes 13 Theaterstücke beschrieben. Die Ausbildungsteilnehmer waren Schauspieler und Übersetzer, die an das Projekt glaubten und alle ihre Fähigkeiten und ihren Enthusiasmus investiert haben.

Mit finanzieller Unterstützung des Elia Fonds (König-Baudoin-Stiftung) erwarb der ABCD gemeinsam mit dem Nationalen Blindenhilfswerk (Oeuvre Nationale des Aveugles, ONA) eine hochwertige Audiodeskriptionsanlage, die sich mühelos von einem Veranstaltungsort zum anderen transportieren lässt.

Weitere Informationen erteilt Christine Welche audio-description@abcd-theatre.be oder sind auf der Webseite http://www.abcd-theatre.be/textes/audio-description.html  erhältlich.

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Frankreich

Gute Berufsaussichten für blinde und sehbehinderte Menschen jetzt im wachsenden Beauty- und Wellnessbereich.

Zum ersten Mal öffnet die Ausbildungsstätte Thalgo ihre Pforten für blinde und sehbehinderte Auszubildende, die den gleichen Berufsabschluss erwerben können wir ihre sehenden Kollegen.


Die Thalgo-Gruppe ist internationaler Marktführer im Bereich Kosmetik und Spa-Anwendungen. Gleichzeitig betreibt sie ihre eigenes hoch renommiertes Ausbildungsinstitut.

Gesichts,- Körperbehandlungen, Nagelkosmetik, Schönheitspflege und Parfümerie sind einige der Themen, die in den Kursen unterrichtet werden.

Die Eröffnung des Berufsabschlusses für blinde und sehbehinderte Auszubildende ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit verschiedener französischer Hauptakteure im Bereich Inklusion am Arbeitsmarkt.

Weitere Information von Virginie Forest, virginie.forest.pro@gmail.com 


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Deutschland

Die 7. "Woche des Sehens" in Deutschland fand vom 9. bis zum 15. Oktober 2008 statt. Dieses Jahr stand sie unter dem Motto "Blinde und sehbehinderte Kinder".
Mit der Aktionswoche machen die Initiatoren auf den Wert guten Sehens, die Möglichkeiten der Verhütung von Blindheit sowie die Situation blinder Menschen in Deutschland und in den Entwicklungsländern aufmerksam.
Eine Reihe von Informationskampagnen und Veranstaltungen wurden im ganzen Land organisiert, inklusive offene Tage in Augenkliniken, Präsentationen, Ausstellung technischer Hilfsmittel, Filme mit Audiodeskription und Veranstaltungen im Dunkeln. Der "Welttag des Sehens" und der "Tag des weißen Stockes" wurden als Teil dieser Veranstaltungen gefeiert.
Die Woche des Sehens wurde gesponsert von der "Aktion Mensch" und der
Carl Zeiss Meditec; sie wurde unterstützt vom Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband, der Christoffel Blindenmission, des Berufsverbandes der Augenärzte, dem Deutschen Kommittee für Prävention von Blindheit, der deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft und dem Verband der blinden und sehbehinderten in Schule und Beruf (DVBS) und der Deutschen Lions Agency.

Weitere Informationen von Petti West, p.west@woche-des-sehens.de , oder auf der Website www.woche-des-sehens.de
 


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Island

m Rahmen des noch laufenden Blindenführhundeprojektes übergab Blindrafelagid (Isländischer Blinden- und Sehbehindertenverband) anlässlich einer offiziellen Veranstaltung am 12.09.2008 vier Führhunde ihren neuen Besitzern.

Führhunde sind ziemlich selten in Island, genauer gesagt gab es nie mehr als einen Führhund im Land. 2004 wandte sich ein Mitglied an den Verband, um einen Führhund zu erwerben. Daraufhin wurde ein Ausschuss gebildet, um eine Blindenführhundinitiative zu starten. Im Jahre 2007 wurde dann mit der Blindenführhundschule des Norwegischen Blinden- und Sehbehindertenverbandes ein Liefervertrag unterzeichnet.

Der Trainingsplan sah auch die Teilnahme von sechs Verbandsmitgliedern an einem dreitägigen Einführungslehrgang an der Blindenführhundschule in Oslo, Norwegen, vor. Blindrafelagid veranstaltete darüber hinaus mehrere Sensibilisierungs- und Informationskampagnen, um die Öffentlichkeit zu unterrichten und auf die Ankunft der Hunde auf isländischem Boden vorzubereiten.

Das Projekt wurde gemeinsam vom Isländischen Blinden- und Sehbehindertenverband und dem Ministerium für Gesundheit betreut und von den „Lions“ mit 109.000 Euro finanziell unterstützt.

Weitere Informationen erteilt Blindrafelagid - Blinden- und Sehbehindertenverband von Island, www.blind.is
 

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Niederlande

Da Unterrichtsmaterial sich zunehmend visueller und digitaler Dokumente bedient, schlägt Viziris (Holländischer Blinden- und Sehbehindertenverband) einen Maßnahmenkatalog vor, um Qualität und Angebot barrierefreier Schulmaterialen zu verbessern.

Die meisten sehgeschädigten niederländischen Kinder besuchen die Regelschule. Sie arbeiten mit Handbüchern, die ein spezieller Dienst für barrierefrei aufarbeitet, dessen Aufgabe darin besteht, die Anpassung der Unterrichtswerkzeuge zu kontrollieren.

Viziris übermittelte seine Vorschläge der niederländischen Staatssekretärin für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Frau Sharen Dijksma, wobei unterstrichen wurde, dass einheitliche Leitlinien entscheidend sind, um zu gewährleisten, dass barrierefrei gestaltete Lehrbücher im ganzen Schulsystem verfügbar sind und ein hoher Bildungsstandard erhalten bleibt. Viziris ruft zur Gründung eines nationalen Kompetenzzentrums auf, das fachliche Empfehlungen für die barrierefreie Gestaltung von Unterrichtsmaterialen produzieren und versenden könnte.

Viziris forderte daneben Richtlinien für die Barrierefreiheit und ein Qualitätssiegel für digitales Unterrichtsmaterial wie z.B. Lernsoftware. Solche Richtlinien sind dann am wirksamsten, wenn sie den Verlagen gesetzlich vorgeschrieben werden.

Schließlich ließen sich Verzögerungen bei der Bereitstellung von barrierefrei gestaltetem Lehrmaterial vermeiden, so Viziris, wenn die Regelschulen den Anpassungsdiensten ihre Bücherlisten früher übermitteln würden. In ähnlicher Weise sollten die Verlage ermutigt werden, ihre neuen Angebote den Diensten mitzuteilen, noch bevor sie in den Druck gehen.

Die Staatssekretärin begrüßte diese Vorschläge und bot ihre Unterstützung bei der Schaffung eines nationalen Kompetenzzentrums an, das sich der Thematik der Anpassung und Ausarbeitung von Leitlinien für die Barrierefreiheit annehmen wird.

Weitere Information von Viziris, info@viziris.nl

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ANKÜNDIGUNG

Ein Innovatives Bodenindikatorensystem

VETTORE

von Giuseppe Bilotti, EBU - Kommission für Mobilität und Zugang zum Verkehr

Als Folge des zunehmenden Bewusstseins für die Notwendigkeit, den öffentlichen Raum barrierefrei zu gestalten wurden in den letzten Jahren in ganz Europa viele Projekte gestartet, um die Mobilität und Zugänglichkeit der baulichen Umwelt für blinde und sehbehinderte Menschen zu verbessern. „Vettore“ ist ein solches Projekt. Vor drei Jahren wurde es von der Italienischen Blinden- und Sehbehindertenunion begonnen, um die Gestaltung eines taktilen Leitsystems zu untersuchen.

Zugänglichkeit und Mobilität sind Bereiche, in denen unsere Organisationen zusammenarbeiten müssen, um sich auf die Lösungen zu verständigen, die am besten geeignet sind, die Barrieren für Mobilität und Selbständigkeit zu überwinden. Nur wenn wir dieselben Ziele teilen, werden wir greifbare Ergebnisse bekommen.

Im Folgenden stellen wir „Vettore“ vor - ein taktiles Leitsystem, das auf Forschungen basiert, die in Italien durchgeführt wurden. Ich hoffe, es wird zur Einführung eines gemeinsamen System in allen EBU-Ländern beitragen.

„Vettore“ basiert auf folgenden Anforderungen:

 
1. Begrenzte Auswahl an Symbolen:

 Das System ist einfach, da es nur einige wenige Elemente besitzt, die entdeckt, erkannt und erinnert werden müssen.

• Sinuswellen (oder Hohlräume) für die Anzeige der Richtung
• Kuppen, um vor drohenden Gefahren zu warnen oder sie zu entdecken
• farbige Seitenstreifen für sehbehinderte Menschen

2. Kontinuierliche Aufmerksamkeit und Konzentration

 
3. Die wellenförmige Form der taktilen Indikatoren hält die Füße in einer kontinuierlichen verspannten Position, die bewirkt, dass der Blinde und Sehbehinderte ständig die Führung des Weges entdeckt.

Als ein wichtiger Faktor in der Designphase erwies sich die Notwendigkeit, die Orientierung bei Abbiegungen oder Richtungsänderungen zu erhalten. Die Forschung zeigte, dass die Lösung für die Beibehaltung der Bewegungsrichtung im Einsatz wellenähnlicher Gestaltungselemente selbst bei Abbiegungen bestand, ohne Einfügung weiterer verschiedener taktiler Symbole. Die Sinuswelle auf dem Element, das die Abbiegung anzeigt, entspricht exakt den Wellen der folgenden Elemente, was die Kontinuität des Weges und die genaue Entdeckung der Richtung gewährleistet.

Weitere Information sind auf der Website: www.sinusoide.it  erhältlich.
 


EBU Spezial :

Die EBU arbeitet für die barrierefreie Beschriftung von Medikamentenverpackungen

von John Heilbrunn, Vorsitzender der EBU-Arbeitsgruppe "Pharmazeutische Beschriftung".
 

Der vorliegende Artikel unterstreicht "vorbildliche Verfahren“ in den folgenden Bereichen:

 In der regionalen Zusammenarbeit für die Schaffung einer stärkeren und gemeinsamen Stimme. Die Europäische Blindenunion war hier Sprachrohr und Plattform zugleich, auf der die jeweiligen nationalen Organisationen gewirkt haben.

 In der zunehmenden Zusammenarbeit und den gemeinsamen Anstrengungen, die von verschiedenen Blindenorganisationen im Vereinigten Königreich, in Spanien, Deutschland, Dänemark und verschiedenen anderen Ländern unternommen wurden.

 In der wegweisenden neuen wissenschaftlichen Erforschung der Lesbarkeit der Blindenschrift in Bezug auf die Punkthöhe, die vom Royal National Institute of the Blind und der Universität Birmingham durchgeführt wurde und von der Industrie und sieben nationalen Blindenorganisationen gemeinsam finanziert wurde.

 Im konstruktiven Bemühen um akzeptable Kompromisswerte mit den wichtigen industriellen Bereichen, ohne grundlegende qualitative Anforderungen preiszugeben.

 
Hintergrund

Im Herbst 2004 beschloss die EU eine Änderung der Richtlinie für pharmazeutische Produkte, die neben anderen Bestimmungen auch den Artikel 56 A enthält, der den Zugang blinder Menschen zu Informationen über die Medikamente, die sie nehmen, regelt. Die Regelung umfasst zwei Abschnitte, einen über die Verpflichtung, pharmazeutische Produkte in Blindenschriftschrift zu kennzeichnen sowie eine weitere über die barrierefreie Zugänglichmachung des Beipackzettels für blinde und sehbehinderte Menschen. Ein solcher Beipackzettel liegt allen Pharmazieprodukten bei; er informiert über die Zusammensetzung der verwendeten Sustanzen, mögliche Neben- oder Wechselwirkungen, Dosierungsanleitung, Anwendungshinweise zum betreffenden Medikaments usw.

Der Artikel in der EU-Direktive gibt jedoch keine genauen Anleitungen, wie Hersteller, Vertreiber oder Händler ihre Verpflichtungen erfüllen sollen. Dies bedeutet, dass Wirtschaft, Apotheker, Regulierungsbehörden und der Endverbraucher (Patienten/Verbraucherorganisationen) gezwungen waren, Wege und Verfahren zu finden, um Formate, Abmessungen und Methoden so praktikabel wie nur möglich zu gestalten.

Blindenschrift lässt sich auf zweifache Weise auf Medikamentenverpackungen anbringen: Einmal indem der Blindenschrifttext in die Faltschachtel gestanzt wird. Zweitens kann man eine Etikette am Produkt einkleben, wobei die Blindenschriftpunkte auf der Oberseite der Etikettenfolie durch einen chemischen Verformungsprozess entstehen. Die durch zweite Methode entstehende Blindenschrift hat eine bessere Qualität als beim Prägedruck, bedeutet aber, dass dem Vorgang eine gesonderte Komponente hinzugefügt wird. Außerdem gelten Etiketten nicht in allen Fälle als besonders praktisch.

Eine weitere Frage betrifft die Abnutzung der Blindenschriftpunkte durch das Berühren und Lagern der Verpackungen, weil sich die Prägequalität der Blindenschriftpunkte mit der Zeit verschlechtert und die Lesbarkeit der Punkte abnimmt.

In einigen Ländern wie Italien oder Spanien gibt es die Blindenschrift auf pharmazeutischen Produkten schon seit. Jahren Die Qualität schwankt allerdings beträchtlich. Es gab jedoch keine gezielten und gemeinsamen Anstrengungen zur Schaffung eines Mindeststandards oder Lobbyarbeit für eine wirklich gute Beschriftung in Blindenschrift. Der notwendige Hintergrund und das Wissen über die Anforderungen der Endverbraucher, technische Möglichkeiten und Produktionsbeschränkungen waren nicht vorhanden. Die Situation sah vielmehr so aus, dass jene, die Blindenschrift auf ihren Verpackungen hatten, dafür dankbar waren und ihren Einfluss für eine Verbesserung der Beschriftung nicht geltend machten.

Die wichtigsten interessierten Kreise, die an der Herstellung und Verpackung von Pharmazieprodukten beteiligt sind, sind die pharmazeutische Industrie, die Verpackungsindustrie und Organisationen der Endverbraucher, d.h. die Blindenorganisationen.

Hinzu kommt, dass am Rande nationale und die Regulierungsbehörden der Europäischen Union eingebunden sind, da sie eine bestimmte übergreifende Verantwortung und Verpflichtungen haben.

Was sind die Hauptinteressen der beteiligten Gremien?

Der blinde Endverbraucher braucht eine gute, lesbare, knackige und deutliche Blindenschrift auf der Medikamentenverpackung und so viele relevante Informationen im Brailleformat wie nur eben möglich, auf der Grundlage dessen, was sie wissen und leicht verstehen können.

Die Verpackungsindustrie wünscht sich Verfahren zur Herstellung von Blindenschrift, die möglichst billig und einfach sind und sich in die allgemeine Verarbeitung von Karton einfügen, angefangen vom flachen Bogen bis hin zur gefalteten, bedruckten und geklebten Schachtel.

Um die Produktion zu vereinfachen, wünschen sie sich auch zuverlässige Braille-Zeichentabellen, an die man sich halten kann, mit einer ähnlichen Brailleschrift von einem Land zum anderen, für Buchstaben, Zahlen und Interpunktionszeichen.

Die pharmazeutische Industrie wiederum wünscht sich ein System, das in möglichst vielen Ländern die Vermarktung von Produkten gewährleistet, die ein und derselben Charge entstammen. Zudem schauen sie auf allergrößte Genauigkeit der Informationen, um das Risiko für mögliche Schadensersatzforderungen und Klagen aufgrund einer falschen Wiedergabe der Blindenschrift zu vermeiden. Außerdem verlangen sie eine Beschriftung in Braille (Punkthöhe), die nicht zum Aufplatzen der Verpackungsoberfläche führt. Dies könnte einer weniger ansprechendes Erscheinungsbild der unterlegten Druckschrift oder unlesbare Schwarzschrift für sehende Produktnutzer zur Folge haben.

Deshalb gibt es verschiedene Erwägungen, die in unterschiedliche Richtungen drängen. Die gegenwärtige Situation deutet nicht unbedingt auf die Erfüllung der Mehrzahl der Wünsche in einer vollständig akzepgtablen Weise hin. Kompromiss ist die Lösung, d.h. das beste Resultat aus einem ausgehandelten Ergebnis.


Wo stehen wir heute?

Das Dokument für eine technische Norm steht kurz vor der Abstimmung. Nach vorliegenden Untersuchungsergebnissen könnte die Blindenselbsthilfe nun trefflich argumentieren, dass unterhalb einer bestimmten Schwelle, die Höhe der Blindenschriftpunkte vorgeschrieben werden muss, um auch älteren Menschen zu ermöglichen, die Blindenschrift mühelos und vertrauensvoll lesen zu können. Wir könnten alle vorherigen nicht autorisierten Versuchstests der Industrie vom Tisch wischen mit dem Hinweis auf solide wissenschaftliche Ergebnisse, deren Grundlage vernünftige Forschungsprinzipien sind.

Ein gemeinsamer europäischer Blindenschriftcode für Braille-Zeichentabellen und Symbole für Verpackungen wurde nicht entwickelt. Grundsätzlich blieb den Ländern das Recht auf Beibehaltung der eigenen Wiedergabe der Braillezeichen überlassen. feststellen, dass dieses Braille den Medikamentenverpackungen in ihren Ländern erscheint.

Zu ihrem Entsetzen wurde die Industrie gezwungen, die Notwendigkeit einer Braille-Beschriftung zu akzeptieren, die nicht nur was die Sprache und der Produktname angehen, varieren, sondern auch im Gebrauch der Symbole für Mikrogramm, Prozent und Brüche.

In ihrer Politik bewahrt die EBU das Recht auf die jeweils eigenen nationalen Zeichentabellen in den Ländern. Im Ergebnis kann die Arbeit innerhalb und zwischen den Organisationen als herzlich und äußerst konstruktiv bezeichnet werden. Für die Industrie war es jedoch eine schwere Zeit, bis sie die Unterschiede und die länderspezifischen Erscheinungsformen verstand und akzeptierte.

Die Blindenselbsthilfe bewältigte eine mühsame Aufgabe bei ihrem Versuch, die verschiedenen nationalen Braille-Zeichentabellen festzulegen. Eine Herausforderung war es auch, die in der Sache zuständigen Gremien herauszufinden und zu bestimmen, in welcher Weise sich Entscheidungen auf die Darstellung der Blindenschrift auswirken würden.

Mit dieser Richtlinie setzte die EU ein fortschrittliches Signal in Richtung auf einen besseren und faireren barrierefreien Zugang auf Informationen für blinde Menschen in einer Weise, die tatsächlich stärker war als das, was man gemeinhin in den meisten nationalen Umgebungen antrifft. Die Blindenselbsthilfe hat ihre Reife zeigen können, indem sie fähig war, gegenüber einem gigantischen industriellen Komplex in konstruktiver Weise zu bestehen.

Weitere Informationen von John Heilbrunn, Vorsitzender der EBU-Arbeitsgruppe "Pharmazeutische Beschriftung" jh@dkblind.dk




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Veranstaltungskalender

 

EBU Präsidium

    10 – 11 Januar 2009                     COUPVRAI (Frankreich)

Kontakt : Birgitta Blokland, EBU-Generalsekretärin
Email : bjb202@hotmail.com


EBU-Kommissionen und Lenkungsgruppen

      16 – 18 Januar 2009                    TUUSULA (Finnland)

Lenkungsgruppe „Jugend“
Kontakt : Oystein Fylling, Koordinator der EBU-Lenkungsgruppe“Jugend“
Email : oystein.fylling@netcom.no


Andere Organisationen

 

      bis 8. März 2009 STRAßBURG         (Frankreich)

Ausstellung "Dialog im Dunkeln"

www.dialoguedanslenoir.com/en/dialogue-dans-le-noir-en/

 

 
      21 - 23 November 2008               MADRID (Spanien)

TIFLOINNOVA - Internationale Ausstellung technischer Hilfsmittel für Menschen mit Sehbehinderungen

Organisiert von ONCE-CIDAT. Die diesjährige Veranstaltung wird die neuesten Produkte und Trends auf dem Weltmarkt für unterstützende Technlogie für Blinde und Sehbehinderte zeigen.

http://tifloinnova2008.once.es/index.cfm?idi=ing


      3 – 5 Dezember 2008                  BIRMINGHAM (UK)

Internationale Konferenz für Taktile Grafiken mit Ausstellung

Diese Veranstaltung, die ebenfalls eine Vorkonferenz und ausgezeichnete Vernetzungsmöglichkeiten bietet, wird alle Aspekte taktiler Grafiken für blinde und sehbehinderte Kinder und Erwachsene in Erziehung und Bildung, Beruf und Alltag behandeln.

In den Vorträgen werden Themen wie Herausforderungen und Lösungen, Anwendungen und bewährte Verfahren, Technologien für die Herstellung von und den Zugriff zu taktilen Grafiken, Training und Alphabetisierung behandelt.

www.nctd.org.uk/conference/Conf2008/index.asp

 

      20 - 23 April 2009                       WROCLOW  (Polen)

Konferenz und Workshop über Unterstützende Technologien für Menschen mit Seh- und Hörbehinderungen: Erfolge der Vergangenheit und zukünftige Herausforderungen

Diese Veranstaltung ist die sechste in einer Reihe von internationalen CVHI Konferenzen über assistive Technologie und Rehabilitationstechnik, die mit finanzieller Unterstützung der EU-Kommission stattfindet. CVHI ist Teil des CWST-Projektes. http://cwst.icchp.org .

Konferenzthemen sind Technik und wissenschaftliche Aspekte der assistiven Technologie für sinnesgeschädigte Menschen.

Informationen unter:
www.elec.gla.ac.uk/Events_page/CVHI/cvhi

 
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